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Religiöse Freiheit und Ambivalenzen der Liebe - Soziale Folgen der Reformation - 1. bis 3. Februar 2018

Tagung des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD

HIER geht es zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung

Die Reformation hat entscheidende Entwicklungen in der Neugestaltung sozialer Versorgung angestoßen. In den letzten Jahren wurden besonders konfessionelle Differenzierungen und ihre sozialpolitischen Konsequenzen erarbeitet. Kaum erforscht ist dagegen der Zusammenhang zwischen theologischen Grundentscheidungen (Rechtfertigungslehre) und dem sozialen Engagement der Christen bzw. Kirchen. Das nach wie vor leitende Narrativ bezieht sich auf Luthers Freiheitsschrift und konstatiert einen zwingenden - wenn auch nicht zu erzwingenden - Zusammenhang der Erfahrung der Rechtfertigung und der (spontanen) Praxis der Liebe.
Führt der Zuspruch der Liebe Gottes "automatisch" zur Nächstenliebe? Wie wird Rechtfertigung damals und heute erfahren, und welche Konsequenzen lassen sich für eine Praxis der Liebe daraus ziehen? Besonders in Bezug auf die Professionalisierung und Methodisierung von "Liebe" wurden entsprechend kritische Anfragen gestellt. Gleichzeitig sind freiwillige Tätigkeiten zugunsten anderer ein wichtiges Element der Zivilgesellschaft wie der Diakonie. Hat der Altruismus heute noch eine Zukunft?

 

Unter dem Titel "Religiöse Freiheit und Ambivalenzen der Liebe - Soziale Folgen der Reformation" findet vom 1. Februar bis zum 3. Februar  Tagung des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Baden und dem Diakonischen Werk Württemberg im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg statt.

 

 


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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 13. September 2018 20:06