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Ist Populismus gut oder böse?

Aufsatz von Gerhard Wegner über Populismus und demokratische Gegenstrategien

Gibt es nur böse Populisten oder auch gute?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in einem Beitrag für das Portal www.kirche-und-arbeitswelt.de

Wegner definiert Populismus zunächst neutral als eine politische Strategie, die vielfältig genutzt wird und schon immer genutzt wurde. Sie sei zentral durch Aktivierung und Mobilisierung geprägt: einem "Drive" nach vorne und entsprechend charismatisch.
Nach Ansicht von Gerhard Wegner  mache man es sich mit einer pauschalen Verurteilung aber viel zu leicht.

Die Bezugnahme auf das "Volk" gäbe es in volksparteilichen, besonders in rechten und rechtsradikalen, aber ebenso auch in linken und linksradikalen politischen Diskursen.
Eine klare Abgrenzung solle nicht gegenüber dem Populismus, sondern gegenüber dem Rechtsradikalismus als solchem erfolgen.

Der Aufsatz zum Download

Der Aufsatz in englischer Sprache zum Download: The Rise of Populism in Europe

 


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 23. April 2018 16:14