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Ist Populismus gut oder böse?

Leitartikel von Gerhard Wegner über Populismus und demokratische Gegenstrategien

Gibt es nur böse Populisten oder auch gute?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in einem Beitrag auf dem neuen Portal www.kirche-und-arbeitswelt.de

Wegner definiert Populismus zunächst neutral als eine politische Strategie, die vielfältig genutzt wird und schon immer genutzt wurde. Sie sei zentral durch Aktivierung und Mobilisierung geprägt: einem "Drive" nach vorne und entsprechend charismatisch.
Nach Ansicht von Gerhard Wegner  mache man es sich mit einer pauschalen Verurteilung aber viel zu leicht.

Die Bezugnahme auf das "Volk" gäbe es in volksparteilichen, besonders in rechten und rechtsradikalen, aber ebenso auch in linken und linksradikalen politischen Diskursen.
Eine klare Abgrenzung solle nicht gegenüber dem Populismus, sondern gegenüber dem Rechtsradikalismus als solchem erfolgen.

Der Aufsatz zum Download

 

Information:

Das neue Portal Kirche und Arbeitswelt unter dem Dach der Evangelischen Kirche im Rheinland will aus dem Blickwinkel der evangelischen Sozialethik über ausgewählte Schwerpunktthemen aus den Bereichen der Wirtschaft, der Arbeitswelt und der Sozialpolitik informieren und diskutieren Die Webseite ist ein gemeinsames Informations- und Vernetzungsportal, das die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Akademie im Rheinland zu Themen der Arbeitswelt und angrenzenden Gebieten der Wirtschafts- und Sozialethik bzw. der Wirtschafts- und Sozialpolitik bereit stellen.


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 7. November 2017 09:30